Kategorie Archive: Im Dojo

Impressionen aus dem Dojo

Als Sarah mir die Bilder schickte, die sie und ich kürzlich im Training bei uns im Dojo machten, schrieb sie: "Es stellte sich mir beim Ansehen die Frage, ob Aikido die Menschen schön aussehen lässt. Ich denke, dass die Menschen so schön aussehen, weil sie in diesen Momenten so sehr versunken, bei sich, so ausgeglichen…
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Es ist nicht immer leicht, sich selbst auf diese Weise zu begegnen…

... und doch, mitunter gelingt es. Das andere Ich, dem man dann begegnet, wird wie ein alter, lieber Verwandter begrüßt und begeistert trifft man seinen lange verschollenen Vater, seine liebende Mutter und seine süße Schwester wieder in der eigenen Person. Ich bewege mich, fühle mich als Einheit und mein Körper setzt meinen Willen um. Das…
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Banane

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Der 18. Januar 2008 war ein denkwürdiger Tag in der Geschichte unseres Dojos. Carsten Sensei hat uns einen Tanken Dori – Untericht der besonderen Art erteilt. Er hat sich gefragt, wie könnten realistischere Bedingungen für das Üben der Tanto-Techniken geschaffen werden, und kam auf das Naheliegendste: in seiner unnachahmlichen Art hat er als gefährlichen Messerersatz eine mit Lippenstift bemalte Banane gewählt. Der Unterricht gestaltete sich in gewohnt disziplinierter Weise. Wir haben sehr viel gelert.

Es is ausdrücklilch zu betonen, dass während unserer Bemühungen, uns die kompliziertesten Abwehrtechniken anzueignen, niemand verletzt wurde. Bis auf die Banane, die während der Angriffe bereits etwas von ihrer Jugendlichkeit eingebüßt hat und zur Erlösung nach dem Training von Carsten Sensei genüsslich verspeist wurde.

Samuraias

Naturgeister haben auch im modernen Japan einen besonders hohen Stellenwert. Sie werden geehrt und sind Teil menschlicher Gemeinschaften. Auch ein Dojo braucht gute Geister, sie beschützen es und sind für die Mitglieder da.

Wir können von großem Glück reden, dass, obwohl so weit weg von Japan, auch unser Dojo unter den schützenden Schwertern sogar zweier “Samuraias”, wie wir sie nennen, steht.

Doch es ist überaus schwer, sie abzulichten. Sie sind etwas scheu und bewegen sich sehr schnell. So sind wir unseren lieben Samauraias sehr dankbar für das Selbstporträt vom 10. Oktober 2011.