Prinzipien

[mp_row] [mp_span col=”12″]

Emotion und Bewegung

emovere, aus sich (selbst) heraus etwas bewegen:
Dinge, Zustände, Gedanken, Menschen.

Nichts Bewegendes bleibt unbewegt, jedes Bewegte nimmt Teil am Puls des Lebens.

Lass dich bewegen, lerne zu zulassen und du wirst voran kommen.

In welche Richtung – zählt das?

Die Ziele folgen der Bewegung.

“Ich denke, also bin ich hier falsch”

Wie kann ein Sport im Gedanken stattfinden? Eine Philosophie sich derart im Körper manifestieren?

Ist es nicht eine Flucht vorm eigenen Denken, die uns auszeichnet und verdammt?
Sind wir Fliehende vor den Realitäten in unseren Leben?

Im Aikido renne ich jedoch nicht, ich ruhe, mein Ich ruht.

Ich halte aus, nicht zu denken.

Ich bin, ohne zu denken – bin ich? War das je die Frage?

Ohne Antwort bin Ich zufrieden.

Nähe und Distanz

Im Aikido wie im Leben offenbaren sich scheinbare Paradoxien als Einheit. Eben als Teile eines Ganzen, das dem menschlichen Dasein verwandt ist.

Alles bedingt sich, ist verbunden und Ja und Nein werden zu einem tanzenden Sowohl-als-auch, dessen Schritte niemals je verstanden werden.

Diesen Tanz, ohne Gedanken, tanzen wir im Aikido und machen uns frei von den gefühlten Paradoxien unseres Lebens, frei von dem Wunsch, diese und sich selbst verstehen zu wollen, auf einem Weg zur Akzeptanz des Selbst und Seins, die allein die Antwort auf alle Fragen bietet.

Andreas Kern